Schlagwort-Archive: Peter Schaarschmidt

Die Sinne der Pflanzen

Das ist doch dummes Grünzeug – damit sind viele aufgewachsen, aber stimmt das? Für unsere Weidetiere brauchen wir saftiges Grün. Dabei machen wir uns eher Gedanken um die Vierbeiner als dem Wohlbefinden des Grünzeugs. Aus menschlicher Perspektive fokussieren wir uns zu sehr und lassen dabei vieles außer Acht.

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Scottish Blackface Schaf

Von wegen „dummes Grünzeug“ – Pflanzen leisten erstaunliche Sinnesleistungen. Zwar besitzen sie keine Nervenzellen, aber produzieren Hormone, mit denen Sinnesreize durch ein feines Adergeflecht zu ihren Zentren übermittelt werden. Auf diese Weise fühlen, sehen, hören und kommunizieren sie.

OK, gewagte Theorie – aber was sagt die Wissenschaft?

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Extremisten würden zu diesem Bild sagen: Man stelle sich das Schreien eines Getreidefeldes bei der Ernte vor. Unsinn, pflanzliche Aktivitäten mit unseren zu vergleichen – dass ist gefährliche Verachtung und einfach dumm. Es sind zwar nur Worte, aber Worte sind Container für Einstellungen – oft fern der Realität.

Dieser Container hat auch in unserer Zweibeiner-Welt große Wichtigkeit.

Eine aufregende Umbruchstimmung beherrscht die Wissenschaft der Pflanzen. Während große Gentechnikfirmen versuchen, Mais und Soja wie Roboter auf höhere Erträge, weniger Wasserbedarf und Spritzmittelresistenz zu programmieren, finden Botaniker immer mehr Indizien, dass Pflanzen keine reglosen Materiebrocken sind, keine Bioautomaten, keine, wie Baluška gern sagt, „Zombies“. Derzeit durchzieht ein Riss nach dem ande­ren unser lang dominierendes Bild von der passiven Pflanze, die im Grunde nicht wesentlich mehr sind als ein von selbst nachwachsendem Rohstoff für Industrie – sowie dummes Grünfutter für Tiere.

Aber das dumme Grünzeug ist viel mehr. Bäume nehmen über Blätter und Wurzeln Informationen aus der Umwelt auf, verarbeiten diese, handeln dementsprechend und kommunizieren so in ihrem Organismus. Über den Begriff Organismus kann man sicher streiten, denn wir sind in unseren Vorstellungen gefangen.

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Weide /meine Damen

Meine Schafe brauchen vernünftiges Grünzeug und ich denke dabei nicht an die Sinne oder gar an das Wohlbefinden des Grases, sondern nur an Masse und Zustand vom Gras.

Es werden weltweit Belege für das kommunikative Verhalten von Pflanzen gefunden und natürlich machen wir immer die selben Fehler, alles mit uns zu vergleichen. Wir halten Menschen für die Krönung, allein schon diese überhebliche Vorstellung, macht uns zu Verlierern. Sinn des Lebens ist nicht, wie Darwin behauptet, die permanente Weiterentwicklung – sondern das Überleben einer Spezies. Bei diesem Thema sind wir in der Erd-Geschichte kein leuchtendes Beispiel – nur ein weiterer Versuch.

Mein Bericht: Evolution und Darwins Dilemma sagt mehr dazu.
Blätter zurück und lest selbst.

Wir schlauen Menschen waren mal, mit tausend Erklärungen, der festen Überzeugung, dass die Erde flach, wie eine Scheibe ist – auch ein Irrtum.

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Pflanzenspezialist Stefano Mancuso

Der italienische Pflanzenneurologe Stefano Mancuso von der Universität Florenz spricht von der Intelligenz der Pflanzen. Das Pflanzenreich, wird völlig unterschätzt, obwohl unser Überleben und unsere Zukunft davon abhängen.

Landwirte, Helden unserer Zeit, werden sogar von oben herab betrachtet und ihre Leistung an der Gemeinschaft von nur Wenigen gewürdigt. Ergebnis: Dramatische Betriebs-Reduzierung, Nahrungsmittel aus sehr fragwürdiger Produktion in Ländern für die Natur-Produkt ein Fremdwort ist.

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Schlaue Wurzeln

Die Wurzel bezeichnet der Zellbiologe Frantisek Baluska von der Universität Bonn als Kommandozentrale. Er hat gezielt Bewegung und Sensibilität der Wurzelspitze erforscht und bestätigt Charles Darwin, der Entdecker der Evolution (Welche falsch war). Die Wurzelspitze verglich er mit dem „Gehirn eines der niederen Tiere“ in seinem Buch „The Power of Movement in Plants“.

Die Wurzeln betasten Sandkörnchen, sie wittern Salze, sie begleiten mikroskopische Wasseradern auf ihrem Weg. Und sie identifizieren die Wurzeln junger Schösslinge, die aus den Samen des eigenen Baumkörpers gesprosst sind, umschlingen sie schützend, und nähren sie mit Zuckerlösung. An der Oberfläche, in unserer Sphäre, hält der Baum still. Darunter wandern seine Finger durch die Tiefe, so ist er auch im Winter in Bewegung. „Das wahre Leben der Pflanze findet unter der Erde statt.

Durch den sogenannten Gravitropismus wissen Pflanzen wo oben und unten ist und richten ihr Wachstum entsprechend der Schwerkraft aus. Zudem haben sie Rezeptoren für Magnetfelder.

Der Botaniker Stefano Mancuso erklärt, warum Pflanzen ihre
eigene Intelligenz besitzen
: Die Duftstoffe der Pflanzen sind also oft Signalträger und Wirkstoffe in einem, deren Effekte sich nicht auf das Pflanzenreich beschränken. Eigene Intelligenz ist eine schlau durchdachte Bezeichnung, da wir Menschen immer dazu neigen, Intelligenz mit uns zu vergleichen. Dabei spielt Intelligenz in der Evolution eher eine Nebenrolle – nicht wie Darwin sagte: Dies sei der Hauptmotor.

Erstaunlich: Tabakpflanzen schlagen mittels Nikotin Alarm und setzen den für Tiere giftigen Stoff zugleich zur Schädlingsabwehr ein. Wenn grüne Gewächse von Viren oder Bakterien angegriffen werden, entströmt ihnen das Gas Methylsalicylat, das dem Hauptbestandteil des Entzündungshemmers und Schmerzmittels Aspirin nah verwandt ist. Der Stoff, im Blattgewebe, tötet die Eindringlinge ab – zugleich werden andere Kräuter in der Umgebung gewarnt.  …und wir missachten Grünzeug.

Pflanzen haben Sinne.
Unglaubliche Erkenntnisse – aber laut aktueller Forschung Realität.

18.06.2026 Neuer Beitrag Wenn einer eine Reise tut…

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Die Verspätung hatte der Zug-Kapitän aufgeholt, mein Anschluss deshalb funktioniert. Die 10 min Halt im Niemandsland war eine Polizeiaktion – Verhaftung und die diskussionsfreudigen, aber sehr netten Damen verabschiedeten sich. Meine größte Überraschung war, dass der Zug angehalten wurde, um eine Ergreifung durchzuführen. Ich dachte das gibt es nur im Film. In meinem Abteil hat niemand davon etwas mitbekommen. Nur eine Verwunderung, dass der Zug im Niemandsland hielt.

Evolution und Darwins Dilemma oder die Frage: Was ist der Sinn des Lebens?

Was würde passieren, wenn die Menschen durch Meteor-Einschlag, Krankheit oder selbst gemachten Atom-Krieg völlig ausgelöscht würden, dann kommt Darwin ins Spiel. Wir alle mussten in der Schule lernen, dass die Evolution ein logischer Prozess ist. Dabei konnte Darwin in seiner Evolutions-Theorie einige Rätzel lebenslang nicht lösen, zum Beispiel die sogenannte Kambrische-Explosion.
(Wer den Begriff nicht kennt, sollte ihn für sein Allgemeinwissen erlesen)

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Darwin hatte Unrecht. Ziel der Evolution ist nicht die Weiterentwicklung
sondern das Überleben.

 Wenn die Menschheit morgen verschwindet, wird eine intelligente Spezies – wie der Mensch-vermutlich nie wieder auftauchen. Viele von uns unterliegen einem riesigen Irrtum. Sie denken, dass man bei genügend Zeit unaufhörlich immer stärker und klüger wird. Aus Einzellern sich unweigerlich ein Einstein entwickelt. Wobei Einstein ein brillanter Wissenschaftler war, aber ein miserabler Ehemann und noch schlechterer Vater.      
Intelligenz: Hervorragend – Evolution: Ungeeignet.

Sorry, für die miese Feststellung, aber Realität.

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Einstein

Darwin lag grundlegend falsch, so wie den Menschen überzeugend gepredigt wurde: Die Sonne dreht sich um die Erde und unser Planet sei flach. Heute wissen wir, alles war falsch.  Das Einzige, was die Evolution anstrebt, ist das Überleben.  Solange man sich fortpflanzen /vermehren kann, spielt Intelligenz keine Rolle. Zum Beispiel die Dinosaurier, sie haben die Erde 160 Millionen Jahre beherrscht und keine Zivilisation in unserem Sinn gegründet. Sie konnten nicht mal Werkzeuge erschaffen – warum?

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Dinosaurier

Weil dafür Intelligenz erforderlich war, aber Intelligenz hat einen hohen Preis (Für die Evolution eine zu hoher Ballast) Unser schlaues Gehirn macht nur 2% des Körpergewichts aus, verbraucht aber 20% der Energie.

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 In der Natur ist dies ein waghalsiges Glücksspiel, aber die Natur fördert keine Glücksspiele, nur Effizienz.

Um dieses Energie-hungrige Organ zu befriedigen, mussten unsere Vorfahren den aufrechten Gang und Umgang mit Feuer erlernen. Wäre bei den Lern-Prozessen ein einziger Fehler passiert, gäbe es uns schon lange nicht mehr. Nach dem neusten Stand ist Intelligenz nicht der Endpunkt der Evolution, sondern nur eine Mutation. Mutation hört sich zunächst sehr negativ an, aber was machen wir mit unserer Intelligenz?

Seit ehrlich zu Euch selbst und denkt nach…

Damit wird die Evolution uns sicher keine 100 Millionen Jahre Zeit geben.

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Hai

Mein persönliches Lieblingsbeispiel sind Haie. Sie existierten bereits vor 450 Millionen Jahre, noch vor den Dinosauriern – bis heute. Auch ihr Beispiel zeigt, dass Darvin Unsinn erzählt. Haie sind in der Evoluten echte Gewinner. Seine Evolutions-Strategie ist: Perfekte Anpassung an die Umwelt. Zum Beispiel ist ihr Körper so perfekt für seinen Lebensraum, dass selbst nach Millionen Jahren keine Optimierung erforderlich ist. Zudem bekommt der Hai z.B. keinen Krebs, was Wissenschaftlern bis heute Denkfalten beschert.

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Homo sapiens rechnen wir mit 45 Tausend Jahren und zählen unsere Vorfahren auf Bäumen dazu, dann 250 Tausend Jahre. Was ist eine erfolgreiche Evolution? Wir nicht, auch wenn der Mensch sich gern als Krönung sieht.

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Koala: niedlich, lebensfähig, aber dumm wie eine Scheibe Knäckebrot.

Wer lebt aktuell mit einem IQ gen Null? (Der Mensch nichtauch wenn man das vermutet) Ein aktuelles Beispiel ist der Koala. Sie sind so wenig lernfähig, dass sie Blätter, die nicht mehr am Baum hängen als keine Nahrung erkennen. Ihr minimalistischer Lebensstiel und ihre sehr langsamen Bewegungen haben den Energieverbrauch extrem reduziert, dass sie auch mit sehr bescheidenen Verhältnissen überleben können. Ihre Vorfahren waren bereits vor 25 Millionen Jahren auf der Erde. In der Evolution dem Menschen überlegen. Nach menschlichem Ermessen sind sie dumm wie Knäckebrot, existieren aber länger als der Mensch.

Ziel der Evolution ist Überleben. Nicht mehr und nicht weniger.
Wen eine Art lange überlebt, war sie ein sehr guter Versuch.

Neuer Beitrag 14.05.2026 Sinne der Pflanzen

Das ist doch dummes Grünzeug – damit sind viele aufgewachsen, aber stimmt das? Für unsere Weidetiere brauchen wir saftiges Grün. Dabei machen wir uns eher Gedanken um die Tiere als um das Glück des Grünzeugs. Aus unserer menschlichen Perspektive fokussieren wir uns zu sehr und lassen dabei Vieles weg.

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Pflanzenspezialist Stefano Mancuso

Wölfe in Deutschland

Wölfe sind bemerkenswerte Tiere – wie viele andere Lebewesen auch. Doch ihrer explosionsartigen Vermehrung aktiv Vorschub zu leisten, ist kurzsichtig und dumm.  Sie standen noch nie auf der Roten Liste, wie viele andere Arten. Warum passiert das ? Einer der zahlreichen verblendetsten Argumente ist: Kein Problem, ihr müsst Eure Pferde, Schafe und Rinder nur ordentlich schützen. Einfältige Zweibeiner glauben dies, erfundene Argument …und für Menschen sei er kein Problem.
Sagen wir besser Unwissende, nicht Einfältige.

Wölfe in Deutschland http://www.schaf-land.de

Wölfe – Eine echte Naturgewalt.

Nun zur Realität: Allein in Deutschland gibt es pro Jahr über 4.000 von Wölfen gerissene Weidetiere, die teilweise lebendig angefressen werden. Dass die Risszahlen äußerst zweifelhaft sind und von einer beachtlich hohen Dunkelziffer begleitet werden, hat Gründe. Das Gleiche gilt für die Anzahl der Prädatoren. Bei einer jährlichen Zuwachsrate von 30%, kann sich jeder selbst ausrechnen und vorstellen, wo das hinführt.  Wölfe benötigen pro Tag 4-7 Kg Fleisch und können maximal bis 10 Kg aufnehmen. 4.000-4.500 Wölfe x 4 Kg pro Tag = 18.000 Kg Fleisch (…und das ist nur minimal gerechnet) pro Tag-Tendenz steigend.

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Rudel
Wenn dieses Rudel hungrig angreift, hat auch der Kangal keine Chance.

Nun zu den angeblichen Wolf-Beständen in Deutschland. Wobei die genauen Zahlen keiner kennt – was anscheinend auch nicht erwünscht ist.

  • Wolf-Rudel 185 / Im Jahr 2023 angeblich 209 Rudel
    Sie bestehen in der Regel aus 8-12 Tieren, gelegentlich auch 15.
  • Wolf-Paare 45
    Der Nachwuchs ist nur eine Frage von Monaten.
  • Einzel-Wölfe 22
    Die tatsächliche Zahl ist unbekannt.

Wer rechnen kann, merkt schnell – da stimmt was mit den Zahlen nicht.

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Aktuelle Wolf-Verbreitung in Deutschland.
In diesen kleinen Regionen konzentrieren sich tausende Wölfe.

Dazu kommen Goldschakal und unzählige Hybride (Wolf-Hund) die weniger menschenscheu sind. Die Frage aller Fragen ist  -warum-.  Um die Unwissenheit zu beseitigen, hilft lesen, lesen an den richtigen Stellen. Da aber bekannt ist, dass die Zweibeiner bequem, faul und ignorant sind, ist nicht damit zu rechen.

Die angeblichen Zauber-Zahlen beziehen sich auf 2023. Fälschlicherweise wird auch angegeben, dass sie nun nicht mehr zu der bedrohten Art zählen – das ist grundlegend falsch. Die Wölfe waren noch nie eine aussterbende Art. Nur wegen zu großer Schäden wurden sie aus einigen Regionen vertrieben – mit nicht unerheblichen Menschenopfer. Heute gibt es weltweit weniger Übergriffe auf Menschen, aber es passiert noch immer. Wobei die Kollateralschäden gigantisch sind. Weidehaltung wird vernichtet und Betriebe sterben.

Waldkindergärten werden abgebaut, Einzelpersonen ist das Fernbleiben vom Wald empfohlen, Achtung-Wolf-Schilder warnen vor Gefahren. Landwirtschaft und Tierhaltung sterben     (Betriebe: 1960 1,5 Millionen – 2023 nur noch 255 Tausend)
2024 mussten in Deutschland wieder 98 Landwirtschaftliche-Betriebe Insolvenz anmelden …und so geht es weiter.
Das sollte auch dem mutwilligsten Augen-Zuhalter nachdenklich stimmen.

Lese Tipp:

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Auf Grund der Geschichte und Gefahren hat auch der Wissenschaftliche-Dienst aktuelle Dokumente und Zahlen /Wolf-Angriffe zusammengestellt.

Die Dokumentationen vom Wissenschaftlichen Dienst /Wolf-Risse-Mensch sind öffentlich und immer einsehbar – wenn man möchte.   Zudem empfehle ich:
Rewilding Europe & Agenda 2030.

Ein ausgewachsener Wolf kann bis zu 90 kg wiegen. Der stärkste Herdenschutzhund/Kangal ist zwar muskulöser als der Wolf, aber an Aggression und der Naturgewalt des Wolfs deutlich unterlegen. Daher werden 2 Kangal gegenüber
1 Wolf gerechnet und meist zusätzlich mit Biss-Schutz am Hals versehen. Die schlauen Wölfe nehmen aber oft von einem Angriff auf Herden mit Kangal Abstand, wenn ihr Hunger nicht zu groß ist, da sie Verletzungen meiden. Wenn aber ein ganzes Rudel mit 12 hungrigen Wölfen angreift, gibt es keine Rettung – auch nicht für die Kangal`s.
Herdenschutzhunde bringen neue Probleme mit sich, über die aber keiner spricht.

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Das ist keine Stadt, keine Wohnhäuser – MEGA-Mast-Anlagen mit Aufzügen.

Im Ausland schüttelt man über uns den Kopf, denn auch sie sehen den Niedergang unserer Weidewirtschaft und bauen bereits MEGA-Mast-Anlagen. Diese Mastanlagen sind natürlich verachtenswert, aber real. Auch den notorischen Wolf-Befürwortern sollte im geheimen klar sein, worauf diese Wolf-Explosion hinausläuft – Ergebnis: Sehr fragwürdiges ausländisches Fleisch auf unseren Tischen.

Ich habe KI gefragt:
Weshalb gibt es in Deutschland so viele Wölfe

Antwort:
Das liegt am hohen Nahrungsangebot und Jahrzehnte langem Schutz

Ich habe KI gefragt:
Schadet der Wolf

Antwort:
Dem Menschen gegenüber verhält er sich meist scheu, richtet aber bei der Weidetierhaltung Schaden an. Die aktuelle Politik reagiert darauf, um Konflikte zu reduzieren.

Noch immer steht die Frage im Raum: Weshalb gibt es in Deutschland / in einigen Regionen die grüßte Wolf-Dichte der Welt, dessen Art noch nie vom Aussterben bedroht war. Falls die Lese-Faulheit noch nicht zu sehr um sich gegriffen hat, kann jeder diese Frage selbst beantworten.

Also, nicht nur brav nachplappern, sondern lesen-lesen-lesen und eine eigene Meinung bilden.

Neuer Beitrag 12.03.2026 Hund, bester Freund des Menschen

http://www.schaf-land.de May

Seit tausenden von Jahren begleiten Hunde den Menschen – als Jäger, Beschützer, Helfer und vor allem als treue Gefährten. Die Formulierung begleiten, ist vor tausenden Jahren etwas romantisch hochgestapelt.

Busse-Schafe-30km-Kopfschuß

WOW, was für ein Tag. Ereignisreich, anstrengend, erfreulich, aber auch erschreckend. Fangen wir beim erfreulichen an. Busfahrten, umsteigen, laufen, top Arbeit an den Schafen, im Dunkeln lange nach Hause gehen. Mein Hund May war an diesem Tag eine einzige große Freude. Danke Hans-Jürgen Werbke, für diesen großartigen Hund.

May Border Collie http://www.schaf-land.de

May, die Treue.

Doch jener Tag bestand aus 1000 weiteren Fassetten.

Abends davor rief mich der Bauer (Heu-Verantwortlicher) nach seinem Kontrollgang an: Hallo Peter, mit einem deiner Schafe stimmt was nicht. Da mein Auto wegen einer Havarie nicht einsatzfähig ist, musste ich und Hund am nächsten Morgen mit dem Bus zu meinen Schafen fahren, mit 1x umsteigen. Erkannt – getan. Dumm nur, dass die Haltestelle der 2. Kutsche 6 km von meinen schottischen Damen entfernt war.
Also – Rest laufen.

http://www.schaf-land.de Scottish Blackface Schafe

Scottish Blackface

Nach 6 km bei den Schafen kam May zum Einsatz. Auf 5 ha alle Damen zusammentreiben und die ganze Truppe in einen Pferch manövrieren. Sie erledigte ihren Job super – obwohl die schottischen Damen Widerworte gaben. Zwei lahmten, was sicher das Problem war – untersuchen, Klauen schneiden, spritzen (gegen Schmerzen, vor allem entzündungshemmend). Heu-Raufe und H2O Kontrolle, alles bestens.

Für Außerirdische: H2O – auch Wasser genannt. 1 Wassermolekül besteht aus
2 Wasserstoff-Atomen und 1 Sauerstoff-Atom. H2O ist ein irdisches Geheimnis.

Zurück zu den Damen.
Nun stellte sich die Frage: Wie weiter? Busse fahren nicht mehr!
Laufen:   ja – nein – vielleicht.

Der Zeitmesser schreit 15 Uhr, wir müssen laufen- schlappe 23 km. Glücksgefühl stellte sich nicht ein, doch der lange Weg spornte an. Nach erholsamen 16 Kilometern kreuzte eine Bäckerei meinen Weg. Ich untrainierter, fauler Zweibeiner brauche dringlichst einen Kaffee – Energie für meine Lauf-Maschine. May durfte auch mit rein, so nahm ich mit dem schwarzen Dopingmittel Platz. Ein kräftig wirkender Trucker-Fahrer setzte sich neben uns, das Ergebnis war ein spannendes Gespräch.

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Auf zum Einsatzort

Der nette Typ/ Steffen brachte mich zum Staunen. LKW fährt er noch nicht lange, vorher war er Teil der bewaffneten Truppe und in 2 Kriegen– in Worten- zwei Kriegseinsätzen. Verdammt, dachte ich, das ist der zweite Kriegsteilnehmer, den ich kennenlerne.

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Einsatz im Nirvana

Nicht so wie der erste, berichtete Steffen sehr offen darüber. Er meinte, schon wenn man mit Waffe im Flugzeug zum Zielort sitzt, veränderst du dich. Die Erlebnisse am Einsatzort wirst du nie wieder los – falls du lebend rauskommst. An dieser Stelle könnte ich von Dingen berichten, die sie erzählten, welche niemand glauben würde.
Realität und Wunsch-Theorie, zwei Welten.

Er hat größten Respekt vor der US-Armee. Mit neuster Technik schlagen sie alles kurz und klein, bevor sie stürmen. Sein zweiter Respekt gilt der russischen Armee. Gegen die möchte ich auch nicht kämpfen, sagte er, das ist ein ganz anderes Vorgehen, auch mit Technik die einem Schauer bescheren.

Ich kann dazu nichts sagen, er hatte Front-Erfahrung – ich nicht.

Scharfschütze im Einsatz

Nun sprach ich von meiner ersten Begegnung mit seinem EX-Kollegen. Er war Scharfschütze im Kriegseinsatz und ging mit seinen Erlebnissen nicht so offen um, was ihn bis heute belastet. Bewaffnete Jugendliche die er zum Schutz der eigenen Truppe – wie er sagte neutralisieren musste. Das Wort Kopfschuss wurde von ihm nicht verwendet, meinte aber, dass es nur einen sicheren Treffer gibt, um die Gefahr auszuschalten. In meinem Oberstübchen blinkte immer und immer wieder der Begriff Kopfschuss auf. Diese Abschüsse hat er in seinem Kalender markiert, da sie seine Alpträume und Wahnvorstellungen ausmachen – bis heute.

Zwei sehr spannende aber auch erschreckende Gesprächspartner.

Zwischenzeitlich hatte sich die Sonne vom Tag verabschiedet, aber wir mussten uns noch 8-Km in völliger Dunkelheit voran tasten. Plötzlich schoss mir der grandiose Gedanke einer kleinen Abkürzung durch den Kopf. Gedacht getan – Eine Wiese im dunkeln sollte nicht das Problem sein. Ahnungslos hielt ich zuversichtlich die Richtung und war Guter Hoffnung. Seltsam fand ich nur, dass nach einiger Zeit die Wiese sehr weich und meine Stiefel immer schwerer wurden. Nach einem Dunkel-Test kam mir die Erleuchtung, meine Abkürzung ist in eine Ackerfläche übergegangen – leichter Regen gestaltete die Situation noch spannender. Das Uhrvertrauen meines Hundes in mich, lies sie alles mitmachen – das war super. Nach dieser wirren Wanderung und dem widerspenstigen Matsch-Gegner, trafen wir zu Hause ein.
Wasser für den Hund, Grappa für mich.

Was für ein Tag – wow.

http://www.schaf-land.de Am Morgen lachte mich das Desaster frech an
Schuhe noch voller Matsch und die Erinnerung an einen seltsamen Tag.

Neuer Beitrag 12.02.2026 Wölfe in Deutschland

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Wölfe in Deutschland http://www.schaf-land.de

Das besondere Klassentreffen

Nach langer-langer Zeit gab es wieder ein Klassentreffen – ich war gespannt, richtig neugierig, denn in den vielen Jahren ist bestimmt einiges passiert – wie bei mir auch.
Vorweg: 3 verstorben, 1 vermisst und 2 unentschuldigt beim Klassenvorstand.

Peter Schaarschmidt http://www.schaf-land.de

Ganz Re. Ute2, daneben ich, li. außen der kleine Frank über Frank Andree. Alle Schüler in 3 Reihen aufzuzählen scheint mir jetzt etwas verwirrend -natürlich auch unsere Klassenlehrerin Frau Schwalbe, sie war super.

Die meisten habe ich wiedererkannt… aber nicht alle. Der Zahn der Zeit nagt an jedem.

18 sind dem Klassen-Ruf gefolgt, für authentische Musik / Bands unserer damaligen Zeit, habe ich gesorgt. Wenn aber 18 Klassenkammeraden quatschen, um sich mit Neuigkeiten zu versorgen, hört man nichtmehr so viel von dem alten Sound.

Das waren: Sweet, Blondie und Mixe aus unserer Sturm-und-Drang-Zeit.

Bei mir ist viel Spektakuläres passiert, sicher auch bei anderen …ich wurde überrascht. Meine zahlreichen aufwendigen Shows, bis hin zu einem sehr üblen Autounfall, das war in meinem Universum schon spektakulär – doch an diesem Abend hörte ich noch andere außergewöhnliche Dinge.

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Mein Crash Bus /Foto nach dem Abschleppen     –kleine Beule
Da saß ich drin – wo war da noch Platz?  -keiner-

Wie sich herausstellte, lief auch in anderen Leben einiges schief. Ich setzte mich neben Roberto. Früher eher ein ruhiger Junge, heute aufgeschlossen erzählfreudig und verdient seine Brötchen bei einer Baufirma. Roberto fährt jede Woche nach Bayern und reist monatlich einen gigantischen Arbeitsweg ab.

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Li. Roberto Re. ich

Neben Roberto saß ein Typ, den ich nicht wiedererkannte. Andreas hat mit Rauchen aufgehört und 40kg!!! In Worten: Vierzig Kilo zugenommen. Er war früher schlank, groß und nun so mächtig. Ein großer, breiter Kerl. Auf der Straße wäre er vermutlich unerkannt an mir vorbeigelaufen, naja wir haben uns alle verändert.
Die bisherigen Treffen hatte Ute organisiert /Ute1. Sie kam später. Ich nahm sie etwas laut wahr und hatte ich anders im Oberstübchen gespeichert. Von der aktuellen Organisatorin /auch eine Ute /Ute2 (vielen Dank) habe ich erfahren, dass Ute1 nicht die vorhandenen Daten rausgerückt hat Tel-Nr. usw.  Spektakuläre Begründung: Datenschutz beim Klassentreffen. Dennoch habe ich mich mit Ute1 gut unterhalten.

Von li. Andre, Veikko, Ute2, Carmen

Dann war da noch meine Jugendliebe Carmen. Beim letzten Treffen kam sie mir etwas ernst und introvertiert vor. Diesmal strahlte sie Ruhe, Gelassenheit und Selbstsicherheit aus – eine großartige Frau.

Leider gab es nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen, sondern auch Dunkle-Seiten.
Einige waren bereits Tod und zu den dramatischen Erkrankungen, den ganz dunklen Seiten komme ich noch.
Mit der aktuellen Organisatorin /Ute2 sprach ich längere Zeit, doch ihr Privatleben war für mich überraschend. Nix mit Familie, Sonnenschein und alles schick. Sie lebt trotz Kinder getrennt, hat eine extra Wohnung und fahren gemeinsam, wenn überhaupt, nur
2-3 Tage in Urlaub. Ich war erstaunt. Naja, das sind die 1000 Fassetten des Lebens.

Carsten war auch da.  Früher ein echter Pfiffikus, heute noch immer sehr sympathisch
(mit 7 Enkel) plus deutlicher Zunahme an wertvoller Körper-Masse.

Andre der Stille, er hatte Hautkrebs und ist Gevatter Tod nochmal von der Schippe gehüpft. Ein Kampf, der viel Energie braucht.

Frank – klein, schlank sportlich hat ähnliche Probleme. Direkt und ungeschminkt zu sagen, er hat Zungenkrebs – nicht operierbar. Ich habe mich erst den ganzen Abend gewundert, weshalb man ihn so schlecht versteht. Zungenkrebst macht sich vielfältig bemerkbar. Seit der Krankheit lebt er allein. Kinder und Frau weitab. WOW, krass und sau-hart für ihn. Ich dachte schon, mein Crash war der Hammer – wohl nicht. Frank halte ich für sehr tapfer. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den gleichen Mut aufbringen würde.  

 – Memento mori – dieser alte Leitspruch begleitet uns alle.

Jürgen, einer unserer Besten ist verschollen. Die Lehrer würden nicht sagen: Einer der Beste, aber Jürgen war cool. Schon beim letzten Klassentreffen, vor Jahren, schien er seltsam. Keine Übernachtung, Kein Geld und eigenartig im Verhalten. In diesem Zustand bot sein Jugendfreund Karsten an, schlaf doch bei mir und morgen bringe ich dich, wohin du magst. Ab 23Uhr verabschiedeten sich die ersten Mitschüler und im Pausenraum wurden es etwas ruhiger.

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MEGA-Brand, auch das Nachbargebäude hat Schäden abbekommen

Das war der Zeitpunkt, an dem ich mich mit dem Gastwirt intensiver unterhielt. Im WC-Bereich sprang mich eine Foto-Wand mit Feuer-Bildern an.  -Schlimme Optik-
Vor einigen Jahren hatte jemand sein altes Haus samt Wirtschaft in ein Flammenmeer verwandelt. Klar unterhielten wir uns auch darüber, wie die Wiederauferstehung gelang. Der Feuerteufel wurde nie gefunden.  

Alle waren gegangen, Gastwirt und ich quatschten noch immer über den MEGA-Brand. Unglaubliche Feuer-Geschichte, fast wie im Film.

Das besondere Klassentreffen …mit unzähligen Überraschungen.