Archiv der Kategorie: Da wird der Gund in der Pfanne verrückt

Wenn einer eine Reise tut…

Alte Weisheit: Wenn einer eine Reise tut – dann kann er was erzählen. Diesmal 500 km mit dem Zug, Nienburg – Magdeburg, umsteigen und weiter Richtung Süden. Hört sich einfach an, aber der Streifzug hielt einige Überraschungen für mich bereit. Kurz vorweg, dass Ding hatte schon zu Beginn 20 min Verspätung, der Anschlusszug war schwierig, mitten im Nirgendwo hielt das Monster erneut und 10min später erfuhr ich den überraschenden Grund mit WOW-Effekt. Neben mir saßen zwei junge Anwälte /Lisa und Carmen, die sich angeregt über aktuelle Fälle unterhielten, mit Namen, Taten und möglichen Strafen.     

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Ich war neugierig, auch wenn ich keine Person kannte.

Es ging vom gewerbsmäßigen Drogenhandel, über Waffenbesitz bis hin zu einem neuen Kollegen, der erstmal mit Akten zugeschüttet werden sollte.

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Die Verspätung hatte der Zug-Kapitän aufgeholt und mein Anschluss deshalb funktioniert. Die 10 min Halt im Niemandsland war eine Polizeiaktion – Verhaftung, die diskussionsfreudigen netten Damen verabschiedeten sich am nächsten Bahnhof. Meine größte Überraschung war, dass der Zug angehalten wurde, um eine Ergreifung durchzuführen. Ich dachte das gibt es nur im Film. In meinem Abteil hatte davon niemand etwas mitbekommen. Nur eine leichte Verwunderung, dass der Zug im Nirgendwo hielt.

Bei den zwei jungen Damen ist mir ein Fall besonders in Erinnerung geblieben: Anonyme Anzeige wegen 2 Langwaffen. Sie stellten sich die Frage: Was mache ich da? Ignorieren geht nicht, doch für konkrete Einsätze gibt es keine belastbaren Beweise. Sie fanden einen Lösungsweg (den ich hier aber nicht schreiben sollte)
Lisa & Carmen gingen natürlich davon aus, dass ihr Gespräch niemand hört.

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Asche auf mein Haupt – ich lauschte.

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Der freundliche Karten-Kontrolleur teilte mir mit, die Verspätung sei fast aufgeholt und der Anschluss auch informiert. So schwebten wir weiter über die sonnigen Landschaften. Mein Hund war brav, doch mir schossen noch immer die Gespräche der zwei jungen Damen durch den Kopf. Ganz besonders die Sache mit den zwei Langwaffen, von denen eines angeblich ein Scharfschützengewehr mit Zielfernrohr sein sollte.  

-Wilde Geschichte-

Wenn ich so darüber nachdenke…  kam es mir wie in einem Film vor – war aber real.

16.07.2026 Neuer Beitrag Kirche ist keine Rettung…

Der Glaube ist kein Dogma, sondern ein Wegweiser für die Richtung. Gehen musst du allein. Ich möchte nicht alles hochjubeln, denn bisher war ich immer der Meinung, dass so ein Idealismus in diesem Umfeld nicht möglich ist, aber Laura und Keanu beweisen das Gegenteil. Vom Buddhismus habe ich noch nicht viel verstanden, aber zumindest weiß ich heute, dass die bescheidenen Menschen in Tibet mit unseren Lebensweisen gar nichts anfangen könnten und wollten.

Da wird der Hund in der Pfanne verrückt.

Sprichwörter um den Hund, gibt es eine ganze Menge! Aber woher kommen sie, warum sagt man dies und jenes – was bedeuten sie?

Der Hund ist nicht nur der treuste, sondern auch der älteste Freund des Menschen. Durch Zuwendung und die gemeinsame Jagd hat sich diese artübergreifende Freundschaft weiterentwickelt. Sie ist für viele Zweibeiner heute nicht mehr wegzudenken. Diese knuddeligen Wollknäule sind für die meisten Menschen ein echtes Familienmitglied.

Border Collie Abby http://www.schaf-land.de

Border Collie Abby bei der Arbeit

Nun durchstöbern wir einige Redewendungen.

Auf den Hund gekommen.
Heutzutage wird diese Wortschöpfung oft scherzhaft für Neu-Hundebesitzer verwendet. Es gibt verschiedene Theorien zu diesem Sprachgebrauch.
Die bekannteste davon: Früher hatten einige Menschen am Boden ihrer Geldtruhe eine kleine Hundefigur – oftmals sogar mit fletschenden Zähnen. Dieser symbolische Hund sollte sowohl mögliche Diebe abschrecken, aber auch den Besitzer zur Sparsamkeit ermahnen. Hatte der Besitzer genug Geld in der Kiste, war der Hund von Geld bedeckt. Kam der Hund zum Vorschein bedeutete das, es wurden viele Taler ausgegeben und ist sprichwörtlich auf den Hund gekommen.

Hundeelend.
Die Redensart mir ist hundeelend, hängt mit der ersten Redensart auf den Hund gekommen zusammen. Wenn die Menschen wenig Geld hatten oder gar bankrott waren, ging es ihnen in elend.

Da liegt der Hund begraben.
Hiermit wird in der Regel der Kern bzw. der Ursprung eines Problems dargestellt. Auch diese Redewendung steht in engem Zusammenhang mit
Auf den Hund gekommen sowie sich hundeelend zu fühlen. Wenn man wusste, wo der Hund begraben liegt, wusste man auch, wo sich der Schatz versteckt hat – die vielen Taler liegen.

Da wird der Hund in der Pfanne verrückt.
Dieses Sprichwort ist Ausdruck großer Verwunderung, wenn man ausdrücken will, wie erstaunt man ist. Diese Redewendung stammt aus der Geschichte von Til Eulenspiegel. In einer Szene arbeitet Til bei einem Bierbrauer, dem der Hund „Hopf“ gehört. Eulenspiegel sollte in Auftrag des Braumeisters Bier brauen und dabei sorgfältig den Hopfen sieden. Nach Ermahnung, die Arbeit ordentlich zu erledigen, warf Til Eulenspiegel kurzerhand den Hund Hopf in die Braupfanne. Der Hund hieß tatsächlich Hopf -wie Hopfen.      Verrückte Geschichte.

Ich bin hundemüde.
Diese Redewendung geht auf den erhöhten Schlafbedarf zurück, den unsere pelzigen Freunde haben. Um die 16-18 Stunden Schlaf brauchen unsere Vierbeiner pro Tag! Das ist für sie ein entspanntes Leben.

Ich bin Hundemüde

Lange Pause – schlafen

Hundstage.
Die Hundstage haben eigentlich nichts mit unseren pelzigen Freunden zu tun. Die Bezeichnung der Hundstage stammt aus dem alten Ägypten und geht auf den Doppelstern Sirius und dem Sternbild Großer Hund zurück. Die Hundstage bezeichnen also eigentlich ein astronomisches Ereignis.

Bunter Hund

Bekannt wie ein bunter Hund.
Diese Redewendung fällt häufig, wenn man über sehr bekannte Menschen spricht. Der Ursprung ist nicht ganz geklärt. Früher waren unsere Hunde in der Regel einfarbig oder gescheckt (zweifarbig). Ein Hund mit mehr als 2 verschiedenen Farben galt als Seltenheit und bunt – war also stadtbekannt.

Hundswetter.
Diese Redewendung hat eine eher negative Bedeutung und bezeichnet regnerisches oder schlechtes Wetter. Der Ursprung liegt in Großbritannien, denn dort gibt es die Redewendung  It’s raining cats and dogs. In der deutschen Übersetzung wurde es dann überraschend zu Hundswetter.

Schlafende Hunde soll man nicht wecken.
Dieses Sprichwort bedeutet so viel wie die Dinge gut sein lassen – ausgestandene Dinge nicht wieder aufzuwirbeln.

Bellende Hunde beißen nicht.
Dies ist ein Irrtum. Hunde, die bellen, beißen nicht, ist eine bekannte Redensart, die allerdings auf keinen Fall wörtlich genommen werden soll. In der Alltagssprache bedeutet es so viel wie: Wer dir auf aggressive Art und Weise droht, macht in der Regel nicht ernst. Hier wurde menschliches Verhalten auf Hunde übertragen.
Wieder ein Fehler der Zweibeiner.

Den Letzten beißen die Hunde.
Diese Redensart kommt ursprünglich aus der Jagd, weil das schwächste Tier in der Regel von der Herde getrennt und von den Hunden gestellt wird.  Bildlich gut vorstellbar. In der Alltagssprache wird diese Redewendung verwendet, um zu verdeutlichen, dass der Letzte Konsequenzen tragen muss.

Vierbeiner heute.

Die Hunde-Redewendung wird häufig verwendet.  Leider ist die Herkunft nicht immer klar. Fakt ist aber, die meisten der geschichtlich wertvollen Aussagen haben für uns eher eine negative Bedeutung.

Heutzutage können sich unsere geliebten Vierbeiner aber glücklicherweise eines besseren Rufes erfreuen!

Wir lieben sie.